AFRIKANISCHER LÖWE


GNU


Gnus leben eigentlich in kleinen Herdenverbänden und sind Orts treu. Nur die meisten Herden in der Serengeti und Masai Mara bilden eine Ausnahme: Sie wandern in großen Verbänden.
Gnus haben einen sechsten Sinn, wenn es um das Aufspüren von Wasser geht. Zielsicher laufen sie Regenfällen hinterher. (Quelle: TIERWELT Live / Gnus)

OKAPI


KODIAKBÄR 


ORANG-UTAN


Die größte Bedrohung für Orang-Utans ist die Zerstörung ihres Lebensraums. Vor 100 Jahren waren Sumatra und Borneo zu 90 % mit Wald bedeckt, heute ist Sumatra nur noch zu 30 %, Borneo nur noch zur Hälfte bewaldet. Seit den 1990er Jahren wird der Regenwald vor allem für riesige Monokulturen abgeholzt. Mehr als 14 Millionen Hektar Indonesiens sind schon zu Palmölplantagen umgewandelt worden – doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren (Stand 2015). Zum Vergleich: Die Gesamtfläche Deutschlands beträgt ca. 35 Millionen Hektar. Eine Ausdehnung der Anbauflächen für Palmöl auf 20 Millionen Hektar ist geplant.

Für Orang-Utans bleibt da kein Platz zum Leben. Auf den Plantagen finden sie keine Nahrung und werden gejagt und oft getötet. Der Bestand der rothaarigen Menschenaffen ist seit 1900 um 91 % geschrumpft.

Geopfert wird der Regenwald in Sumatra und Borneo nicht nur für die Palmölproduktion. Auch der Handel mit Tropenhölzern und die Papierindustrie kosten die Orang-Utans täglich mehr von ihrer Heimat. Indonesien gehört außerdem zu den größten Kohle-Exporteuren weltweit und zerstört so für den Bergbau riesige Urwaldflächen.

Zwar ist es in Indonesien gesetzlich verboten, dennoch werden Orang-Utans immer noch gejagt, ins Ausland geschmuggelt, in Bordellen missbraucht und vor allem wenn sie noch sehr jung sind, als Haustiere gehalten. (Quelle/Text: www.orangutan.de/orang-utans)

PANZERNASHORN 

Das Panzernashorn ist mit einer Schulterhöhe bis zu 185 Zentimetern und einem Gewicht von mehr als 2.000 Kilogramm das größte unter den drei asiatischen Nashornarten. Im Gegensatz zu seinen beiden afrikanischen Verwandten und dem Sumatranashorn trägt es nur ein Nasenhorn, das eine Länge von 20 Zentimetern erreichen kann.

Die ursprüngliche Verbreitung des Indischen Panzernashorns erstreckte sich vom Osten des heutigen Pakistan über Nepal, Nordindien und Bangladesch bis nach Myanmar und wahrscheinlich weiter bis Südchina. Heute ist sein Lebensraum auf wenige Gebiete in Bhutan, im südlichen Nepal, dem Terai Arc-Bogen und in sieben Rückzugsgebieten in den beiden indischen Bundesstaaten Westbengalen und Assam beschränkt.

Etwa 2.750 Panzernashörner leben in freier Wildbahn. Neben dem Lebensraumverlust wurde den Nashörnern vor allem die Jagd auf ihr Horn zum Verhängnis. Ihr Nasenhorn wird in der traditionellen asiatischen Medizin hochgeschätzt. Der Wert der Hornsubstanz übertrifft sogar den von Gold. Der Handel damit ist allerdings international verboten.

Der WWF setzt sich, seit seiner Gründung 1961, für den Schutz der Nashörner ein. Neben Walen, Tigern, dem Großen Panda, den Großen Menschenaffen, Elefanten und Meeresschildkröten gehören sie zu den sieben Leitartengruppen des WWF, für die sich die Umweltstiftung besonders engagiert.

Seit 1998 verstärkt der WWF seinen Einsatz gegen die Wilderei und für den Schutz und die Überwachung von Panzernashorn-Lebensräumen durch Patrouillen. Des Weiteren unterstützt der WWF Anstrengungen, die natürliche Waldvegetation der Nashornhabitate zu erhalten. (Quelle/Text: WWF Artenlexikon)

PANZERNASHORN


PANTHERCHAMÄLEON

Das Jemenchamäleon kommt aus dem Jemen - also eher trockenes Wüstengebiet und das Pantherchamäleon vorwiegend aus Madagaskar also tropischer Regenwald mit sehr hoher Luftfeuchte.


JEMENCHAMÄLEON

Es sind über 200 Arten beschrieben, die sich in zwei Unterfamilien aufteilen: Die Echten Chamäleons (Chamaeleoninae) und die Stummelschwanzchamäleons (Brookesiinae). Nahezu alle Chamäleons sind in ihrem natürlichen Lebensraum gefährdet, weshalb sie unter das Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen fallen. Ihre Haltung ist deshalb meldepflichtig.

-----

SPITZMAULNASHORN

Das Spitzmaulnashorn ist das etwas kleinere der beiden afrikanischen Nashornarten. Es gilt als temperamentvoller als das Breitmaulnashorn und hat wie der Name schon verrät einen spitzen, fingerförmigen Greiffortsatz an der Oberlippe, um Blätter und Zweige abpflücken zu können. Beiden afrikanischen Nashörnern werden ihre zwei großen, langen Hörner zum Verhängnis. Seit rund zehn Jahren befindet sich Afrika in einer Nashornwildereikrise, die 2015 ihren bisherigen Höhepunkt erreichte. In diesem Jahr wurden afrikaweit 1.349 Nashörner gewildert, also durchschnittlich drei bis vier pro Tag. In Teilen Asiens wird dem Horn eine fiebersenkende, entgiftende, krampflösende und seit neuestem auch krebsheilende Wirkung zugesprochen. Wissenschaftlich ist das allerdings Humbug. Weil es so teuer ist, wurde Nashornhorn in den letzten Jahren auch mehr und mehr zu einem Statussymbol der aufstrebenden, reichen Mittelschicht mancher asiatischen Länder. Einst waren Spitzmaulnashörner im subsaharischen Afrika weit verbreitet. Doch massive Wilderei hatte die Bestände zwischen 1970 und 1992 um unglaubliche 96% dezimiert. Dank intensiver Schutzbemühungen hat sich die Art wieder etwas erholt, aber ist mit etwas mehr als 5.500 Individuen in freier Wildbahn noch immer akut vom Aussterben bedroht. Die drei Unterarten kommen heute nur noch in einigen verstreuten Regionen im südlichen und östlichen Afrika vor. Eine vierte Unterart ist in jüngster Vergangenheit ausgestorben. (Text/Quelle: WWF Artenlexikon

-----

WESTLICHER FLACHLAND-GORILLA


JAPANMAKAKE

STEINFISCH 

Steinfische zählen zu den Barschen in der Familie der Meeresfische. Sie sind einer der giftigsten Fische überhaupt. Das in den Rückenflosselnstacheln sitzende Gift ist extrem schmerzhaft und kann auch für den Menschen tödlich enden. Sie leben in den Tropen Indopazifik und im Roten Meer.


-----

AFRIKANISCHER ELEFANT

Afrikanische Savannenelefanten kommen heute in rund 37 Ländern im subsaharischen Afrika vor. Die Verbreitungsstaaten sind Äquatorialguinea, Äthiopien, Angola, Benin, Botswana, Burkina Faso, Demokratische Republik Kongo, Elfenbeinküste, Eritrea, Gabun, Ghana, Guinea, Guinea-Bissau, Kamerun, Kenia, Malawi, Mali, Mosambik, Namibia, Nigeria, Republik Kongo, Republik Liberia, Republik Niger, Ruanda, Sambia, Simbabwe, Senegal, Sierra Leone, Somalia, Südafrika, Südsudan, Swasiland, Tansania, Togo, Tschad, Uganda und die Zentralafrikanische Republik. Anfang des 20. Jahrhunderts waren sie außerdem in Burundi, Gambia und Mauretanien verbreitet. In Gambia sind sie 1913 ausgestorben, in Burundi in den 1970er Jahren und in Mauretanien in den 1980er Jahren. In Swasiland waren sie seit 1920 auch ausgestorben und sind in den 1980er und 1990er Jahren wieder eingeführt worden. Historisch waren Afrikanische Elefanten in ganz Afrika weit verbreitet. In Nordafrika sind sie wahrscheinlich schon seit der Römischen Kaiserzeit ausgestorben.

Das Verbreitungsgebiet der Afrikanischen Elefanten war einst in weiten Teilen zusammenhängend. Heute ist es durch Lebensraumverlust mehr oder weniger stark fragmentiert und verfügt insgesamt nur noch über eine Fläche von rund 3,1 Millionen Quadratkilometern. Der Großteil des Verbreitungsgebietes befindet sich mit 42 Prozent im südlichen Afrika, je ein Viertel in Ost- und Zentralafrika und nur etwa 5 Prozent in Westafrika. Die letzten großen, verbundenen Lebensräume gibt es noch in Teilen des südlichen Afrikas und Zentral- und Ostafrikas. Insgesamt stehen afrikaweit rund 30 Prozent des Verbreitungsgebietes unter Schutz. In Regionen in Zentralafrika, wo es sowohl Regenwälder als auch Savannenländer gibt, überlappen sich die Verbreitungsgebiete der Afrikanischen Savannen- und Waldelefanten. Die Datenlage zur Verbreitung der Afrikanischen Elefanten ist in den verschiedenen Verbreitungsstaaten sehr unterschiedlich. Während die Bestände im südlichen Afrika und in Ost- und Westafrika gut untersucht sind, gibt es wenige Informationen zur Verbreitung der Elefanten in Zentralafrika. (Text/Quelle: WWF Artenlexikon)

FLUGFUCHS 

Die Ordnung der Fledertiere besteht aus den relativ kleinen Fledermäusen und den größeren Flughunden. Flughunde bewohnen die Tropen der Alten Welt und sind Fruchtfresser. Als die ersten Exemplare der in der Wilhelma gezeigten Art Pteropus vampyrus nach Europa gelangten, waren Vampir-Legenden weit verbreitet, denen zufolge der Vampir aus Transsylvanien einen wolfsartigen Kopf haben sollte. So erhielt der hübsche Flugfuchs seinen wissenschaftlichen Namen völlig zu Unrecht. Eine Blut-saugende Fledermausart wurde erst später in Südamerika entdeckt. Flughunde sind gefürchtet, wenn sie in Obstplantagen einfallen, weil sie den Saft aus den Früchten pressen und die Reste mit den unverdaulichen Zellulosefasern wieder ausspucken. Andererseits sind sie sehr wichtige Blütenbestäuber. Sie riechen und sehen recht gut und sind nicht streng nacht-, sondern auch dämmerungsaktiv. Pteropus vampyrus ist mit bis zu 40 cm Länge und bis zu 1,5 m Flügelspannweite die größte Fledertierart überhaupt. Der Flugfuchs wiegt bis zu 1 kg. Seine Ohren sind äußerst beweglich. Bei Sonnenuntergang verlassen Hunderte dieser Tiere kettenartig hintereinander fliegend die Schlafbäume und kehren bei Sonnenaufgang in ihr „Baumcamp“ zurück. Ein Jungtier hält sich während der ersten 2-3 Lebenswochen mit seinen Krallen und den Milchzähnen auch im Flug an der Mutter fest. Später lässt die Mutter es aber während der nächtlichen Nahrungssuche an einem Ast im Baumcamp zurück. Wenn sie zum Säugen wiederkommt, finden Mutter und Jungtier sich durch sehr differenzierte Laute. 2-3 Monate lang bleiben Jungtiere bei ihren Müttern. (Text-Quelle: www.wilhelma.de)

SIBIRISCHER TIGER 

Der Amur-Tiger, auch als Sibirischer Tiger bekannt, ist die größte lebende Katze auf der Erde und einer der sechs überlebenden Unterarten des Tigers.

Ursprünglich besiedelte der Amur-Tiger ein riesiges Gebiet, das sich vom Zusammenfluss der Flüsse Argun und Shilka (ab da heißt der entstehende Fluss Amur) im Westen bis zum Japanischen Meer im Osten erstreckte. Durch den Einfluss des Menschen hat sich sein Verbreitungsgebiet aber auf eine Fläche von etwa der halben Größe Deutschlands im Russischen Fernen Osten und im angrenzenden Gebiet in Nordost-China reduziert.

Massive Bejagung der Tiger und ihrer Beutetiere und die großflächige Zerstörung ihres Lebensraumes ließen die Tigerpopulation in den 40er Jahren des letzten Jahrhunderts auf etwa 30 bis 40 Individuen schrumpfen. Durch intensive Schutzbemühungen konnte sich der Bestand auf ein immer noch kritisches Maß von etwa 523 Tieren in Russland erholen. In den letzten zehn Jahren war die Bestandsentwicklung positiv und mit ca. zehn Tigern, die sich dauerhaft im Nordosten Chinas aufhalten, existiert auch dort eine kleine Population. Daher hat die Weltnaturschutzunion IUCN den Gefährdungsgrad des Amur-Tigers von „von Aussterben bedroht“ auf „stark gefährdet“ herabgestuft. Sollte sich der Bestand aber durch die vielseitigen Bedrohungen wieder verringern, wird er wieder hochgestuft.

Der Amur-Tiger jagt vor allem große Paarhufer wie Sika- und Rotwild, Wildschweine, Rehe und Elche. Dort, wo diese Beutetiere übermäßig von Jägern geschossen oder von verarmten Landbewohnern in Schlingen gefangen werden, kann auch der Tiger langfristig nur schwer überleben. Das größte Gefährdungspotenzial für das Überleben des Amur-Tigers geht von der Wilderei aus, die vom lukrativen illegalen Handel mit Tigerteilen angetrieben wird.

Auch die fortschreitende Lebensraumzerstörung macht dem Amur-Tiger zu schaffen. Wald wird durch nicht-nachhaltigen Holzeinschlag, durch vom Menschen verursachte Brände oder die Ausweitung von Agrar- und Bergbauflächen vernichtet. Die zunehmende Zerschneidung durch Straßen, Siedlungen und andere Großprojekte und die damit einhergehende Fragmentierung des Lebensraumes sind weitere Faktoren, die das Überleben des Tigers in seinem natürlichen Lebensraum gefährden. (Text/Quelle: WWF Artenlexikon Amur-Tiger)

WEIßKOPF-SAKI 

Weißkopfsakis sind tagaktive Baumbewohner, die selten auf den Boden kommen. Sie halten sich häufig in der mittleren oder unteren Kronenschicht auf. Sie bewegen sich häufig auf allen vieren oder vertikal kletternd fort, können aber dank ihrer kräftigen Hinterbeine auch weite Sprünge machen. Diese Tiere leben in kleinen Gruppen, möglicherweise monogame Familiengruppen. Ihre Streifgebiete sind mit 4 bis 10 Hektar sehr klein.

Die Nahrung dieser Tiere setzt sich vorwiegend aus Samen und Früchten zusammen, in geringem Ausmaß nehmen sie andere Pflanzenteile und Insekten zu sich.
 In freier Natur sind die Bestände der Weißkopfsakis derzeit nicht bedroht. Die IUCN listet sie als „nicht gefährdet“. (Quelle/Text: WIKIPEDIA) 

GRÜNER BAUMPYTHON

GREVY-ZEBRAS