AFRIKANISCHE LÖWIN 

AFRIKANISCHER LÖWE 

Weltweit leben noch etwa 16.000 bis 30.000 Tiere in freier Wildbahn. Daher werden Löwen als gefährdet eingestuft. Löwen wurden lange Zeit vom Menschen gejagt. Besonders im 20. Jahrhundert galt die Jagd in Afrika als beliebte Sportart. Zwar werden die Tiere heutzutage nur noch selten gejagt, doch ist die Jagd immer noch nicht vollends verboten.

SCHNEELEOPARD

WILDKATZE

Naturnahe Wälder und Halboffenlandschaften – das sind die Lebensräume der Europäischen Wildkatze. Nachtaktiv und immer „in Deckung“ ist sie von uns Menschen nur selten zu beobachten. Als geschickter Mäusejäger verlässt sie meist nur bei Dunkelheit den Waldrand oder andere Versteckstrukturen. Mit unserer Hauskatze hat sie nur wenig gemein. Diese geht auf die afrikanische Falbkatze - einer Schwesterart der Europäischen Wildkatze - und andere Kleinkatzen des Orients zurück und kam einst mit den Römern über die Alpen. Seit 2016 engagiert sich die Deutsche Wildtier Stiftung mit einem Forschungsprojekt für die Wildkatze. Denn auch wenn sich der scheue Waldbewohner in den vergangenen Jahrzehnten bereits einen Teil seiner ehemaligen Lebensräume zurückerobert hat, ist die Wildkatze nach wie vor bedroht. In der Roten Liste des Bundes wird sie noch immer als gefährdet, in ein einigen Bundesländern sogar als vom Aussterben bedroht, eingestuft. Wir untersuchen, ob und in welchem Ausmaß Störungen der Wälder Auswirkungen auf Wildkatzen und ihr Raum-Zeit-Verhalten haben. So ist u.a. zu klären, ob von erfassbaren Störungen betroffene Areale weiterhin ihre Funktionen im Wildkatzenlebensraum erfüllen – hierbei ist die Bereitstellung von Ruhe-, Jagd- und Reproduktionshabitaten gemeint. (Text/Quelle: Deutsche Wildtier Stiftung)

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FISCHKATZE

In Indonesien gilt die Fischkatze bereits als ausgestorben, da man trotz mehrerer Dschungelkameras seit langem keine Bilder mehr eingefangen hat. Allerdings gibt es in anderen südostasiatischen Ländern sowie internationalen Zoos noch einige Bestände. (Quelle: David Steen)

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EUROPÄISCHER WOLF 

Im Jahr 1904 wurde der letzte freilebende Wolf in Deutschland geschossen. Nachdem die Wölfe Ende des 20. Jahrhunderts unter internationalen Schutz gestellt wurden, erholten sich die Bestände. Seit dem Jahr 2000 werden nachweislich wieder Wolfswelpen in Deutschland geboren. Die in Europa vorkommenden Wölfe sind meist grau/bräunlich gefärbt. Die Schwanzspitze ist schwarz. Der Kopf ist dunkel mit hellen bis weißen Partien seitlich des Mauls und an der Kehle. Die Augen des Wolfes sind hellbraun bis gelb und stehen schräg. (Text/Quelle: Deutsche Wildtierstiftung)

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MURMELTIER 

Bereits die Römer entdeckten den quirligen Nager und Alpenbewohner und verliehen ihm den Namen „Alpenmaus“, da das Murmeltier bereits damals tiefe Erdlöcher in den Bergen als Unterschlupf grub. Mittlerweile gibt es in beinahe jedem Land andere Ausdrücke für die alpinen Tiere. 

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KOALA

Koalas, wissenschaftlich Phascolarctos cinereus, sind genau genommen keine Bären, sondern Beuteltiere und leben ausschließlich an der Ostküste Australiens. Die Tiere sind allerdings längst nicht mehr so verbreitet wie noch vor gut 200 Jahren.
In freier Wildbahn verschläft der Koala die meiste Zeit seines Lebens, mit Vorliebe in lichten Eukalyptus Wäldern. Bis zu 22 Stunden täglich pennt ein Koala in den Astgabeln von Bäumen. Nur nachts werden die Tiere kurz wach, um Eukalyptus (Blätter und Rinde) zu futtern. (Text/Quelle: GEOLINO - Tierlexikon)

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